Das letzte Heimspiel der Saison sollte der große Moment werden: Vor heimischem Publikum wollten die Ischn den entscheidenden Schritt gehen und sich für eine starke Saison mit der Meisterschaft belohnen. Doch die Partie gegen die TSG 1893 Leihgestern entwickelte sich anders als erhofft und endete mit einer bitteren Niederlage.
Dabei begann das Spiel zunächst ausgeglichen und intensiv. Beide Mannschaften fanden gut in die Partie und lieferten sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Nach den ersten Minuten, in denen sich kein Team entscheidend absetzen konnte, gingen die Ischn zwar in Führung, doch Leihgestern blieb stets dran. Über ein 2:1 und 3:2 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem jede Führung postwendend ausgeglichen wurde.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Bild unverändert. Die Ischn erspielten sich immer wieder leichte Vorteile, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Leihgestern nutzte hingegen kleine Unkonzentriertheiten konsequent aus und hielt das Spiel eng. In die Halbzeitpause gingen die Teams schließlich mit einer knappen 13:11-Führung aus Sicht der Ischn.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Leihgestern den etwas besseren Start in die zweite Halbzeit und baute eine Führung zwischenzeitlich auf 15:19 aus. Zwar gelang es den Ischn immer wieder, einzelne Treffer zu setzen und sich auf ein 18:20 heranzuarbeiten, doch die nötige Konstanz fehlte, um das Spiel noch einmal komplett zu drehen.
Gerade in der entscheidenden Phase zeigte sich, dass Leihgestern die bessere Effizienz im Abschluss hatte. Während die Ischn immer wieder an der gegnerischen Abwehr oder im Torabschluss scheiterten, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent. Trotz aller Bemühungen und kämpferischen Einsatzes gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.
In den Schlussminuten versuchten die Ischn noch einmal alles, doch Leihgestern spielte die Partie souverän zu Ende. Am Ende stand eine 21:27-Niederlage auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelt, auch wenn die Partie lange enger war, als es das Endergebnis vermuten lässt.
Die Enttäuschung nach Abpfiff war entsprechend groß. Vor heimischem Publikum sollte der entscheidende Schritt zur Meisterschaft gelingen, doch dieser Moment bleibt zunächst aus. Dennoch gilt es, den Blick nach vorne zu richten: Noch ist nichts entschieden, und die Ischn haben weiterhin alles in der eigenen Hand.
Mit vollem Fokus und dem klaren Ziel vor Augen geht es nun in das letzte Spiel der Saison. Die Mannschaft wird alles daransetzen, sich dort für die harte Arbeit der vergangenen Monate zu belohnen und die Saison erfolgreich zu beenden.
Bild: Markus Kieber

